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Blogbeiträge

Rad-Café oder Bike-Lab

Puh, das hat ja mal Wellen geschlagen: freue mich über zahlreiche Ideen, Vorschläge und Hinweise zum meinem Traum in Sachen Rad-Café. Ich habe auf unterschiedlichen Kanälen viele unterstützende und bestärkende Nachrichten erhalten. Danke dafür! Es war wohl genau der richtige Schritt, mit dieser Idee die Öffentlichkeit zu suchen. Ich mache mir jetzt einen Fahrplan, habe schon die ersten Kontakte aufgenommen oder aufgefrischt und bin mit verschiedenen Menschen verabredet. Neben dem Ort sind weitere Fragen zu klären: gibt es ggf. Förderung, kann man sich zusammen schließen und zum Beispiel etwas gemeinnützig machen? Und ist es am Ende nicht vielmehr eine Art Bike-Lab mit Workshops und Formaten und weniger ein Café, wo das Schlemmen im Vordergrund steht? Ich freue mich bereits jetzt auf Fahrrad-Werkstätten für Frauen, Bilderausstellungen und Menschen die zum Kaffee trinken kommen oder selbst Waffeln backen.

Bike-Lab mit Workshops

Vor allen Dingen auf Facebook, aber auch auf Instagram und Twitter gab es zahlreiche Reaktionen auf meine Träumereien. Den Sonntag über hatte ich auf allen Kanälen ordentlich Diskussionen, die sich vor allen Dingen neben dem Standort auch um das Konzept und mögliche Realisierungsschritte drehten. Gefreut haben mich auch die vielen persönlichen Nachrichten, die mich in der Umsetzung und in Hinblick auf das Teilen und die Idee selbst unterstützt haben.

>> Also nur Kaffee wird nicht funktionieren, denk doch mal alles dazu was in deinem “Rahmen” wäre, also Workshops, Lastileihe, Stadtführung aufm Rad, Repaircafe, Ideen-Lab, was weiß ich und such dir die raus, die räumlich machbar wären und durch Förderung, Funding oder “Investoren” machbar sind.<<

>> Einerseits ist es Business und muss tatsächlich mit Verstand und spitzem Bleistift durchgerechnet werden. Andererseits braucht jeder Business Case auch einen Traum, sonst ist er nur ein Haufen Zahlen mit Stolpersteinen. Hau rein.<<

>> Dein Bonus ist, dass Du ein Typ bist, auf den Menschen Lust haben! Egal welches Geschäft: es lebt nicht vom Konzept sondern meist vom menschlichen Spirit dahinter. Das kannst du abbilden und ich kann dir aus meiner persönlichen Businesserfahrung nur zurufen das es immer um Haltung, Wertschätzung und Charakter geht. Der Rest kommt fast von allein.<<

>> Wenn nicht du, wer denn sonst ej 😀 <<

>> Franky ich glaube an dich! Du wirst deinen Traum verwirklichen. Du hast doch die letzten Jahre immer wieder gezeigt, was du alles an Mut und Veränderung in deinem Leben geschafft hast.<<

Hier geht’s zu Diskussion auf Facebook:

Die Diskussion hat mir gezeigt: es gibt viel Interesse und verschiedenste Ideen. Viele haben spontan ihre Bereitschaft signalisiert mitzuwirken oder sich einzubringen. Ich muss das jetzt sortieren und bewerten.

Bike-Café am Ende der Welt?

Vieles hängt neben dem Konzept, der inhaltlichen Ausrichtung und der Organisation auch vom Ort ab. Die alte Tankstelle ist wie gesagt überplant. Nichts desto trotz habe ich gleich am Morgen noch einmal Kontakt zu Aktiven und dem Investor aufgenommen. Auch mit weiteren Impuls- und Ideengebern stimme ich mich ab und habe bereits Termine oder Abstimmungen anberaumt. Die Liste füllt sich schon
– ich spreche mit einem Fahrradladen/-werkstatt in der Ecke
– ich habe zu Kunst- und Kultureinrichtungen Kontakt aufgenommen
– mit dem Investor habe ich telefoniert (ich gebe die Tanke noch nicht auf)
– ich besuche das Eddys Ende des Monats erneut
– ich schaue mir weitere Räume mit einem Makler an
– ich besuche einen Lastenradhersteller nächste Woche
– und am selben Tag jemanden, der ein mobiles Rad-Kino betreibt
– Friesenfiets steht auf meiner Liste möglicher Partner
– mit Movable Space spreche ich kurzfristig
– es gibt einen Innenstadtmanager? Danke für den Tipp
– mit der Firma Tretlaster aus Oldenburg spreche ich hoffentlich auch
– ich kümmere mich um die Themen Förderung und
– Gemeinnützigkeit, Verein und Unternehmergesellschaft (UG)

Die letzten Punkte waren Hinweise aus der Runde bei Twitter:

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Ideen teilen? Super Idee

Mein größter Aha-Moment war gestern aber nicht das was passiert ist, nachdem ich den Beitrag veröffentlicht habe. Ich habe viel über mich gelernt bevor und als ich auf den Knopf gedrückt habe. Dieser Traum ist mir so wichtig, dass ich ihn kaum teilen wollte. Aus Angst und Sorge, er könnte vielleicht trotz allem nie in Erfüllung gehen. Dies und auch die tollen Reaktionen auf meine Nachricht, haben mir gezeigt dass ich einer Art Lebenstraum auf der Spur bin. Etwas, das man umsetzen muss, das einem quasi auf den Leib geschrieben ist. Ich habe das geahnt, aber bis zu diesem Zeitpunkt war mir das nicht so sonnenklar. Ich halte Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden und freue mich über Hinweise, Gedanken und Ideen.

Wie es mit der Idee weiter geht, liest Du hier.
(Was bisher geschah hier)

Im Eddy would attack in Nürnberg hoffe ich auf ein paar neue Eindrücke und Antworten.