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Blogbeiträge

Auf 100 Kilometern Richtung 2020

Ehrlich gesagt, hatte ich damals den Mund ganz schön voll genommen, als ich sagte wir könnten quasi „jederzeit“ 100 Kilometer Rennrad fahren. Und wahrscheinlich wäre ich vor einigen Jahren noch ganz schön abgeschmiert bei dem Versuch, dies ohne große Vorbereitung zu versuchen. Die Zeiten, in denen ich mich einfach so aufs Rad setzen und losfahren konnte sind schon etwas her und genau genommen, kann man die Male, die ich mit dem Rennrad so weit unterwegs war an einer Hand abzählen. Denn es ist ja etwas anderes, ob man eine Radreise unternimmt oder quasi auf Trainingsfahrt ist. Und bei Kilometer 75 erwischte mich dann auch der Hungerast. Die Leistungsfähigkeit kam dann nach und nach zurück und wir konnten die anvisierte Marke knacken. Ein toller Abschluss 2019 und erster Fingerzeig für 2020.

Große Schleife durchs Ammerland, Ostfriesland und Friesland (Karte: Strava)

100 Kilometer Rennrad fahren

Sonne satt, 6 Grad Celsius und leichter Wind aus Westen. Ideale Voraussetzungen für eine entspannte Trainingsfahrt mit dem Rennrad. Nun, Rennradfahren trainiere ich sonst nicht. Das Ziel heute ist vor allen Dingen die 100 Kilometermarke zu knacken. Das hatten Kim und ich irgendwann aus einer Laune heraus ins Auge gefasst. Zu einer Zeit, als keiner von uns beiden über Langstreckensport oder gar Triathlon nachgedacht hat. Und das letzte Mal, dass ich 100 Kilometer Rennrad gefahren bin, ist wohl ähnlich lange her, wie ernsthaftes Rennradtraining und Triathlonteilnahme: schlappe 30 Jahre. Mittlerweile hat Kim so etwas wie einen Trainingsplan und ich mir fest vorgenommen am Jubiläumstriathlon der Oldenburger Bären im August teilzunehmen. Es ist die 30. Veranstaltung dieser Art und die 100 Kilometer-Tour nehme ich als eine Art Trainingsauftakt.

30. Bärentriathlon 2020

Denn klar ist: ohne Training wird das nix. Ich muss mir also überlegen, wie ich nach all den Jahren zumindest ein bisschen Ausdauer trainiere und in den einzelnen Disziplinen einen Rhythmus finde. Das ist keine guter Vorsatz fürs neue Jahr: es ist ein Plan. Ich war nie ein (über-) ambitionierter Sportler, mir ging es immer um die Freude an der Sache. Das heißt, auch dieses Mal geht es eher ums Ankommen und Spaß, als um Zeiten und Platzierungen. Und wer weiß: vielleicht bleibt der Bären-Tri nicht die einzige Veranstaltung 2020?

Rennradtour mit Schäfchenwolken am Morgen und Sonnenuntergang: was für ein toller Jahresabschluss 2019