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Blogbeiträge

Picknick, Bikepolo und ein Barcamp

Das Jahr nimmt langsam Fahrt auf, die ersten Termine stehen bereits im Kalender und die Vorbereitungen laufen an. Ein besonderes, geschlossenes Barcamp steht im März auf dem Programm und das sogar in Dangast. Im April gibt´s wieder Bikepolo-Action und Ende Mai ist erneut Picknick-Zeit in Büppel. Gerade komme ich von einer alten Wirkungsstätte anlässlich einer Lehrveranstaltung in der Fachhochschule in Oldenburg, wo ich über meine Erfahrungen mit Partizipation und in Projekten berichten und mit Studierenden diskutieren durfte. Das hat Spaß gemacht und die Vorfreude auf das, was in den kommenden Monaten kommt, steigt. Denn ich mag es ja, wenn etwas passiert und Beteiligung stattfindet. Ohne dabei den Faktor Spaß zu vernachlässigen.

Picknick in Büppel

Letztes Jahr haben wir das Fahrrad-Picknick nach Büppel importiert und, nach dem Auftakt 2024 an der Oldenburger Pop-up-Tankstelle, bei uns im Garten gepicknickt. Zum selbst gemachten Programm gehören verschiedene Touren und auch ein so genannter Overnighter. Bei dem letztes Jahr im Garten gezeltet wurde und wir bis spät in die Nacht am Lagerfeuer saßen. Das soll auch dieses Jahr wieder so sein. Ansonsten ist noch Vieles offen und bietet damit Raum für Ideen und eigenen Gestaltungsspielraum. Wir freuen uns, wenn ihr euch auf den Weg macht und uns besucht. Vielleicht gibt es – so wie bei unseren Gartenkonzerten – auch Live-Musik oder so wie letztes Jahr einen DJ. Auf jeden Fall aber, kommen wir in entspannter Atmosphäre zusammen, schnacken und begrüßen den Sommer.

Termin für das Picknick in Büppel ist Samstag, der 30. Mai 2026

Bikepolo: Büppelmania

Wenn es im April wieder ein Bikepoloturnier in Varel gibt, ist es das 15. Turnier zum 16. Jahrestag. Seit 2010 wird beim SV Büppel Bikepolo gespielt und das international besetzte Turnier – die Büppelmania – ist mittlerweile das mit der längsten Tradition in Deutschland. In diesem Jahr aus organisatorischen Gründen etwas später im Jahresverlauf, ist die Indoorveranstaltung in der Vareler Weberei ein absolutes Highlight. Immer wieder probieren wir als Orga-Team auch etwas Neues aus. Dieses Mal wird es – auch wegen der großen Nachfrage – mehr Startplätze geben. Und zugleich, um den Spielbetrieb zu optimieren, zwei Gruppen am Samstag. So werden die Wartezeiten nicht zu lang, während insgesamt mehr Spielerinnen und Spieler Gelegenheit zur Teilnahme bekommen. Das Ausprobieren neuer Ansätze hat in Büppel Tradition. Vielleicht ein Erfolgsfaktor für das Turnier und dafür, dass weder Orga-Team noch Teilnehmende müde werden. Ich bin mächtig stolz darauf, dass es uns gelingt, so lange Jahre Trendsport am Rande der Republik mit Leben zu füllen.

Termin für die Büppelmania 2026 ist der 18. und 19. April.

Coaching-Treffen als Barcamp

Im letzten Jahr habe ich eine Coachingausbildung abgeschlossen. Und sowohl damit angefangen mit Klienten zu arbeiten, als auch über Intervisionsrunden und kollegialen Austausch am Ball zu bleiben. Noch während der Ausbildung in Köln, haben wir ein weiteres Treffen in der gesamten Gruppe vereinbart. Und weil die Küste die deutschlandweit verstreuten Teilnehmenden lockt und ich Erfahrungen mit der Organisation von Großgruppen-Veranstaltungen hier am Ort habe, findet die Veranstaltung jetzt in Dangast statt. Tatsächlich auch – und zwar aus rein praktischen Überlegungen – als Barcamp. So dass wir die Tagesordnung an diesem Tag und nach der aktuellen Interessenlage jeder und jedes Einzelnen, gemeinsam entwickeln. Viele haben im letzten halben Jahr wertvolle Erfahrungen gesammelt, Schritte in die Selbstständigkeit unternommen oder sind auf Fragen- oder Aufgabenstellungen gestoßen, die man gut an diesem Tag in dieser Runde erörtern kann. Eher zufällig schließt das Treffen damit an die Tradition der Barcamps an dieser Stelle an.

Das erste, offene Barcamp Dangast, fand im Herbst 2017 statt – insgesamt gab es fünf Auflagen im Weltnaturerbeportal bis 2023

Picknick, Polo, „Party“zipation

Wie gesagt: ich mag es, wenn etwas passiert, Menschen zusammen kommen, sich austauschen und gemeinsam etwas bewegen. Anlässe und passende Formate – vom Barcamp bis zum Picknick oder Grillfest – gibt es genug. Orte und geeignete Räume, finden sich. Wenn ich an das Gespräch mit den Studierenden zurückdenke, bei dem es um Beteiligung insbesondere bei Stadtplanung und Mobilitätswende ging – wird mir bewusst, dass man bei all dem den Spaß und die Freude an der gemeinsamen Aktion nicht aus dem Blick verlieren darf. Lust auf gemeinsame Erlebnisse erwächst aus der Begeisterung für geteilte fachliche Themen, Professionen, Hobbys und zum Beispiel Sport- und Freizeitaktivitäten. Ohne Spaß an der Sache und eine gemeinsame Basis, ist Beteiligung für mich schwer vorstellbar. Woher sollten die „Beteiligten“ auch sonst ihre Motivation für teils langjähriges Engagement oder wahlweise einen spontanen Besuch ziehen? Wenn wir institutionelle Partizipationsprozesse vor Augen haben, denken wir eher weniger an „Party“zipation, als an zweckmäßige (zielorientierte) Veranstaltungen. Und vielleicht fehlt es diesen Initiativen deswegen oft an Dynamik und sie versanden bald nachdem Anlass oder Finanzierung wegfallen.