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Blogbeiträge

Öfter mal was Neues

Eine, zugegeben, bunte Mischung von tagesaktuellen und alltäglichen Themen unter diesem Titel. Unter dem Eindruck der Lektüre des Buches von Wiebke, habe ich eine eigene Kategorie hier im Blog eingerichtet. Denn mich begeistert die Art und Weise, wie manche Menschen Geschichten erzählen und die Welt erleben. Menschen, die nicht männlich sind und denen ich immer gerne Raum bieten möchte – den gibt es jetzt auch hier digital im Blog, als eigene Kategorie.
Alltäglicher als das, ist die Wiederentdeckung einer alten Leidenschaft. Ich habe das Schlagzeug meines Sohnes übernommen, weil ich mir nicht vorstellen konnte, ohne Drumset im Haus zu sein. Ich kann nicht besonders gut spielen, aber ich würde es immer noch gerne besser lernen. Dafür ist das Gerät im Haus eine gute Voraussetzung.
Was auf den ersten Blick nach Beständigkeit und wenig Veränderung aussieht, wo aber immer Veränderungsbedarf und Lernbereitschaft erforderlich ist und war: ich habe heute mein 25. Firmenjubiläum. Ich bin seit 26 Jahren Ingenieur und die Stelle bei EWE war erst die zweite mit dieser Fachhochschulausbildung. Das war damals unvorstellbar für mich, solange in einem Unternehmen zu bleiben. Vielleicht interessiert euch mein Rückblick.

Flinta+ Blogseite

Die Geschichten, die Flinta+ Personen erleben, sind andere und oft ist auch die Erzählweise und das konkrete Erleben anders. Mich begeistern diese Berichte sehr, das ist mir nicht erst wieder durch das Buch von Wiebke bewusst geworden (siehe unten). Die Berichte, Filme, Bücher und persönliche Geschichten, sind für mich ein Highlight. Gleichsam ist es mir wichtig, Platz zu machen und – gerne auch physisch Raum zu schaffen, für Flinta+ Menschen: Frauen, Lesben, Inter-, Non-Binäre-, Trans- und Agender Personen. Kurz: alle Menschen, die sich nicht als cis-männlich identifizieren. Das haben wir im Rahmen des Pop-ups Frankys in Oldenburg hinbekommen. Und auch hier im Blog soll Platz dafür sein. Jetzt zentral an einer Stelle und über die Menüs erreichbar.

Neue, alte Leidenschaft

Wenn ich die alte Scheibe von „The Black Crowes“ anmache, „kickt“ das Muskelgedächtnis hart. Das Tape, habe ich damals, Anfang der 90ger auf meinem Schlagzeug rauf und runter gespielt (zumindest, wenn das Spielen im Haus erlaubt war). Ich habe nie richtig Schlagzeug spielen gelernt, aber mit Begeisterung gedrumt. Das Drum-Kit, das ich damals als Teenager gekauft habe, zog mit in den eigenen Haushalt. Bald mit kleinen Kindern, die selbst ihre ersten musikalischen Erfahrungen auf dem Gerät unterm Dach gemacht haben. Und es hielt erstaunlich lange durch. Hatte aber seine besten Zeiten hinter sich, als mein Sohn ein eigenes Drumset bekam, auf dem ich dann auch ab und zu gespielt habe. Wirklich selten und ohne es, wie gesagt, jemals richtig zu lernen. Als das Schlagzeug jetzt verkauft werden sollte, habe ich mich zu Wort gemeldet. Kein Drum-Set im Haus zu haben, war irgendwie ein komischer Gedanke. Und darum habe ich jetzt mein zweites Schlagzeug gekauft. Die alten Kuhglocken, sind wieder angebaut und auch das alte Ride-Becken und die Snare gibt es noch. Ich spiele regelmäßig. Wer weiß, vielleicht lerne ich es ja doch noch irgendwann.

25 Jahre Jubiläum

25 Jahre in ein und demselben Unternehmen? Das war schon vor einem Vierteljahrhundert nahezu unvorstellbar – auch für mich persönlich. Ich hatte gerade meinen Job in der Bauwirtschaft verloren – nach gerade einmal neu Monaten als frisch gebackener Ingenieur. Ich hatte bereits einen Vertrag bei einem Unternehmen in Hannover unterschrieben, als die Zusage von EWE kam. Und ehrlich gesagt, habe ich mit Vielem gerechnet. Aber nicht, dass ich so lange bleiben könnte oder wollte. Ich mache gerne regelmäßig etwas Neues und vielleicht liegt in meiner Neugier und dem Drang etwas in die Umsetzung zu bringen auch der eigentliche Grund, für die langjährige Betriebszugehörigkeit. Noch bevor die Netzgesellschaft 2006 ausgegründet wurde, bin ich auf eine Stelle gewechselt, wo ich für einen Regionalverbund gearbeitet habe. Immerhin auch schon zwanzig Jahre her. Es folgten Stationen im Vorstandsbüro, im Bereich Kommunale Angelegenheiten, im Vertrieb und nicht zu vergessen im Bundesförderprojekt enera. Mit Barcamps, Human Centered Design, Prototyping und vielem anderen mehr. Ich habe in all diesen Jahren so viel Neues gelernt und mich persönlich entwickeln können. Auch und insbesondere neben dem angestellten Job, habe auf Teilzeit reduziert und ganz eigene Projekte gestartet. Auch das gehört für mich mittlerweile zu einer langjährigen Beschäftigung in ein und demselben Unternehmen dazu. Bin gespannt, was noch kommt.

Neuerscheinung

Ich habe das Buch von Wiebke Lühmann über ihre 20.000 Kilometer Radreise förmlich „verschlungen“. Weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal ein Buch in einem Zug durchgelesen habe. Vor allen Dingen wollte ich gleich nach dem Erscheinen eine Renzension schreiben, und das Book-Release bestmöglich unterstützen. Unabhängig davon, hat die Lektüre aber auch super viel Spaß gemacht. Es ist eine echte Freude, Wiebke und ihren Gedanken zu folgen und an ihren Gefühlen teilhaben zu dürfen. Und das war wirklich eine Achterbahnfahrt. Der Film, den sie gemeinsam mit ihrer Schulfreundin Fabienne Engel gemacht hat, kommt schon bald in ausgewählte Kinos. Ich hab schon Tickets für die Premiere in Hamburg gekauft.

News update

  • Kalle bleibt: unser VW-Transporter kommt durch den TÜV und wird uns weiter begleiten.
  • Wir haben jetzt wieder eine Katze. Sie ist schwarz und sehr, sehr süß.
  • Die Auslosung für die Teilnehmenden der Büppelmania ist erfolgt. Infos im Poloverse