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Interview: Ulf Duda fotografiert Büppelmania

Ulf Duda ist freier Fotograf mit Schwerpunkt Sport, Event und Hochzeit. Die EWE 1KN_0533
Baskets aus Oldenburg setzt er als verantwortlicher Fotograf in Szene, aber auch beim Watt´n Schlick-Fest findet man ihn mit seinem Teleobjektiv in der feiernden Menge. Eigentlich, so sagt er, hat er schon so ziemlich alle Ballsportarten fotografiert. Bikepolo gehörte aber bislang nicht dazu. Und so kam er zur fünften Auflage der Büppelmania und versuchte mit den bunten Teams erste Ideen in die Tat umzusetzen. Wie gut ihm das gelungen ist und welche Erfahrungen er gemacht hat, erzählt er im Interview.

Ulf, wie bist Du auf den Bikepolo-Sport aufmerksam geworden und was hast Du erwartet? 

Auch wenn ich mittlerweile in Oldenburg wohne, bin ich als Vareler immer interessiert was hier passiert, besonders im Bereich Sport. So habe ich in den letzten Jahren schon mitbekommen, dass hier Bikepolo gespielt wurde, auch wenn ich damit nicht wirklich was anfangen konnte. Ich hatte mir letztes Jahr schon vorgenommen einmal als Zuschauer, nicht als Fotograf vorbeizuschauen, aber habe es aus beruflichen Gründen nicht geschafft. 
Dieses Jahr hatte ich es mir fest vorgenommen und durch den entspannten Kontakt mit dir Frank habe ich mich kurzfristig entschlossen auch gleich die Kamera und meine Studioausrüstung mitzunehmen.
Ich habe nicht wirklich viel erwartet, ich wollte mich überraschen lassen. Bin aber sehr positiv überrascht, welche Radbeherrschung die Sportler haben und wie intensiv es teilweise zur Sache geht. Ist wirklich eine tolle Sportart und vor allem mit relativ leichten bzw. übersichtlichen Regeln. Find ich super!
Überrascht und besonders cool fand ich die Location. Das Spielfeld mit Bierkisten abzugrenzen ist ne verrückte aber coole Idee.

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Welche Ideen hattest Du mitgebracht und wie wolltest Du sie technisch/fotografisch umsetzen? 

Ich hatte ehrlich gesagt  aufgrund der Kurzfristigkeit mir keine konkreten Gedanken gemacht. Durch Internetrecherche und durch Fotos von den letzten Jahren ist mir aufgefallen, wie viele verschiedene Charaktere Bikepolo spielen und das wollte ich mit einer kleinen Portrait- Fotostrecke zeigen. Darüber hinaus wollte ich natürlich auch die Sportart selber fotografieren.
Für die  Portraits habe ich unter anderem zwei große Blitze benutzt – 1 x Octabox frontal, 1x Striplight seitlich. Ich wollte somit den Fokus auf den Spieler lenken und die Umgebung etwas „wegblitzen“ Kamera war die Canon 1Dx Mark II und als Linsen habe ich das Canon 70-200mm 2.8. und das Weitwinkel Canon 16-35mm 2.8. benutzt. Mit dem Weitwinkelobjektiv habe ich die meistens Fotos von unten gemacht. Durch den Weitwinke hat das Bild noch eine besondere Wirkung bekommen.
Die Actionfotos waren schon etwas schwieriger, da die Lichtbedingungen in der Weberei nicht die Besten waren. Falls es interessiert: Einstellungen waren bei der Canon 1Dx II und dem 70-200mm ISO 6400 bei Blende 2.8. und 1/800. Dies ist heutzutage aber kein Problem mehr bei den Kameras. Darüberhinaus habe ich aber auch mal Festbrennweiten wie das 14mm 2.8, 50mm 1.4. oder dem 120-300mm 2.8 benutzt.
Gerade die Actionfotos waren eine Herausforderung, da ich diese Sportart nicht kannte und z.B. die Richtungswechsel etc. anders sind als bei den anderen Ballsportarten die ich bis da fotografiert hatte 

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Wie haben die Spieler auf Dich reagiert? 

Am Anfang war ich es erst, der vielleicht etwas distanziert war. Denn ich habe festgestellt, dass das alles sehr familiär untereinander zuging und ich war ja da quasi ein Frischling . Da es der Anreisetag war, war das Hallo untereinander natürlich sehr groß. Mir persönlich gefiel das, da viele wirklich sehr weite Wege auf sich genommen um nach Varel zu kommen. Die Stimmung war echt klasse.
Und so wurde ich auch super aufgenommen und das Interesse für Fotos war da. Allerdings war das Interesse nach Bewegung bzw. Training größer und ich hatte ja die glorreiche Idee die Fotos auf dem Spielfeld machen zu wollen. Somit habe ich versucht in kürzester Zeit so viele Portraits wie möglich zu machen und dabei haben alle super mitgemacht.

Und was hast Du für Dich an Erfahrungen mitgenommen? 

Die wichtigste Erfahrungen waren, dass man auch in kürzester Zeit viel Fotos machen kann und zum anderen – und das ist jetzt was fürs Phrasenschwein: Meistens kommt es anders und anders als man denkt.

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Was machst Du nächstes Mal anders? 

Defintiv werde ich abseits des Spielfeldes das Portrait-Setup aufbauen und versuchen schon im Vorfeld meine Ideen den Teilnehmern vorzustellen. Würde mich halt freuen, wenn sich noch mehr vor die Kamera trauen.
Bei den Actionszenen kann man nicht wirklich viel anders machen. Meine Priorität liegt aber ganz klar bei den Portraits 

www.fotoduda.de

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